Indonesien zählt zu den größten Regenwaldgebieten der Welt. Auf Borneo, Sumatra, Westjava, Papua, den Molukken und Sulawesi gibt es immerfeuchtes Tropen-Klima. Temperaturen schwanken im Jahresverlauf kaum und liegen im Mittel zwischen 25 °C bis 27 °C.
Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 95 % und vorherrschender Windstille spricht man auch von tropischer Schwüle.
Die Niederschlagsmenge eines Jahres liegt zwischen 2.000 mm und 4.000 mm.
Auf dem übrigen Java und den kleinen Sundainseln bestimmt der Monsun das Klima.
Er sorgt für gleich bleibend hohe Temperaturen, die aber innerhalb von 24 Stunden Schwankungen von 6 °C bis 12 °C unterliegen können.
Der Nordostmonsun führt vorwiegend trockene Luft mit sich und löst dadurch eine Trockenzeit (Wintermonsun genannt) aus.
In dieser niederschlagsarmen Zeit werfen die Bäume ihre Blätter ab und durchlaufen eine Art Ruhephase, in der die sogenannten Monsunwälder (lichte, grüne Wälder mit einer ausgeprägten Krautschicht) entstehen. Der Südwestmonsun nimmt über dem warmen Meer Feuchtigkeit auf und führt über dem Festland zu hohen Niederschlägen, die am Tag bis zu 50 mm erreichen können und oft zu Überschwemmungen führen
Das tropische Klima und die sehr fruchtbare und mineralstoffhaltige Vulkanerde auf der Insel Flores (eine der kleinen Sundainseln östlich von Bali gelegen) ist besonders geeignet für den Anbau zahlreicher weiterer Produkte wie Bananen, Rohrzucker, verschiedene Gewürze, Papaya und Kakao
Ernte
Die Ernte findet im Frühjahr von Februar bis April statt.
Die Kerne können trocken lange gelagert werden und sind somit das ganze Jahr über haltbar.
Besonders lange halten sie sich in der Schale, da diese einen Stoff enthält, der Schädlinge vermeidet.
Bearbeitung
Die Cashew-Kerne werden einzeln mit der Hand geöffnet.
Um die ganzen wertvollen Inhaltstoffe zu bewahren werden die Kerne nicht hoch erhitzt.
Erfahrene Hände entfernen das dunkelbraune Häutchen, ohne weitere Behandlung sind die Kerne genießbar – ein cremig zarter Genuss.